Rauchmelder


Rauchmelder – Die kleinen Lebensretter
Was passiert bei einem Feuer bei ihnen zu Hause? Ein Rauchmelder kann ihre eigene Sicherheit erheblich verbessern und sie bei einem Brand in ihrer Wohnung rechtzeitig vor den Flammen und dem Rauch warnen. Vor allem in der Nacht ist er fast die einzige Chance einen Entstehungsbrand früh genug zu bemerken.

Vierzig Prozent der Bevölkerung sind sich sicher, darauf aufmerksam zu werden und ihre Wohnung sicher verlassen zu können. Ein gefährlicher Irrtum, denn trotz dieser Selbstsicherheit sterben in Deutschland jährlich ca. 600-800 Menschen bei Bränden. Ein Großteil dieser Toten stirbt in ihrer Privatwohnung, nachts im Schlaf. Ein Rauchmelder hätte sie vielleicht früh genug gewarnt.

Nach einem Brandausbruch haben sie nur wenig Zeit sich in Sicherheit zu bringen, Feuer breitet sich rasend schnell aus. Versuche zeigen, dass es von einer brennenden Zigarette auf dem Sofa bis zu einem Vollbrand des Zimmers nur 5 Minuten dauern kann. Durchschnittlich benötigt man jedoch 4-10 Minuten um aus seiner Wohnung ins Freie zu gelangen.

Noch gefährlicher als die Flammen ist jedoch der Brandrauch. Rund 75 Prozent sterben an dessen Auswirkungen und nicht an denen des direkten Feuers. Rauchmelder gibt es in den meisten Baumärkten und Fachgeschäften schon für unter fünfzehn Euro. Nicht viel, wenn er ein Leben retten kann.

Internationaler Vergleich
Im Vergleich mit anderen Industrienationen auf der Welt liegt Deutschland ziemlich weit am Ende der Statistik. Haben bei uns im Lande doch nur ca. 7% der Haushalte einen Rauchmelder, sind es in den USA an die 90%. Erfahrungen, auch aus solchen Ländern wie England und Schweden mit einem ähnlich hohen Anteil Rauchmeldern, zeigen, dass sich die Anzahl an Brandtoten hierdurch um bis zu die Hälfte reduzieren lassen.

Funktionsweise von Rauchmeldern
Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach dem optischen Messprinzip. In der Messkammer werden ständig Lichtstrahlen von einer Leuchtdiode ausgesendet, die im Normalzustand nicht in das Fotoelement treffen. Tritt nun Brandrauch in die Messkammer ein, werden die Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel auf das Fotoelement abgelenkt. Der Rauchmelder löst den Alarmton und die Kontrolllampe aus. Ein Fliegengittersoll den Rauchmelderdavor schützen, dass er durch Insekten versehentlich ausgelöst wird.

Worauf Sie bei Rauchmeldern achten sollten

- Verwenden sie Rauchmelder mit dem optischen Messprinzip.
- Kaufen sie nur Rauchmelder mit dem VdS Siegel. Diese Rauchmelder sind vom Verband der Sachversicherer geprüft.
- Achten sie auf das Vorhandensein der DIN 14676 “Rauchmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung”
- Empfehlenswert sind batteriebetriebene Rauchmelder, damit sie auch bei Stromausfall funktionsfähig bleiben.
- Testen sie nach längerem Urlaub die Funktion ihrer Rauchmelder.

 

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